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Montessori Kindertagesstätte nimmt Betrieb auf
Bürgermeister Reinhard Schaake setzt Wahlversprechen um
[HNA.de] Nun darf sich der Wolfhager Kindergarten in der Stadthalle auch offiziell Montessori-Haus nennen. Ein langer Prozess, der am Samstag mit einem Tag der offenen Tür seinen Höhepunkt fand. Ein großer Tag für Leiterin Angela Kupferschläger, ihr Team, Bürgermeister Reinhard Schaake und die Kinder. Weil das Motto der Montessori-Pädagogik „Hilf mir, es selbst zu tun“ das Kind auf den Weg in die Unabhängigkeit führen soll, passte der Namen Zwergenstübchen nicht mehr zur Einrichtung. Daher wurde der Kindergarten jetzt auf den Namen „Kleine Wölfe“ getauft. (zhf). Weitere Informationen
Ein gutes Signal für die Stadt
„Alle in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen Fraktionen und Wählergruppen sind sich einig, dass das mit dem Bürgerentscheid angestrebte Ziel nicht zu erreichen ist. Sie sind sich auch außerdem einig, dass der Beschluss zur Aufhebung der 4. Teiländerung des Flächennutzungsplanes vom 1.12.2011 nicht den erhofften Zeitgewinn erbracht hat. Um die mit der Durchführung des Bürgerentscheides verbundenen Kosten von ca. 20.000 Euro zu sparen, haben sich alle Fraktionen und Wählergruppen darauf geeinigt, diesen am 01.12.2011 gefassten Beschluss aufzuheben. Mit der Aufhebung entfällt auch der Bürgerentscheid.“
Bürgermeister Schaake beglückwünscht Bundespräsident Gauck persönlich
Dank der Einladung des Bundestagsabgeordneten Ullrich Meßmer (MdB für den Wahlkreis Waldeck) konnte Bürgermeister Reinhard Schaake bei der Wahl des neuen Bundespräsidenten nicht nur live vor Ort im Reichstag dabei sein, sondern auch dem frischgewählten Bundespräsidenten Joachim Gauck persönlich zur Wahl gratulieren und ihm gleichzeitig ein kleines Gastgeschenk aus Wolfhagen überreichen. weiterlesen
Neujahrsempfang 2012
Es war mir eine besondere Ehre zum Neujahrsempfang der Stadt Wolfhagen als Gastrednerin Prof. Dr. Dr. Margot Käßmann in der übervollen Stadthalle begrüßen zu dürfen. Machen Sie sich ein persönliches Bild von dieser Veranstaltung und besuchen Sie die Bildergallerie der Stadt.
Einladung zum Neujahrsempfang
Bald schon neigt sich das Jahr 2011 seinem Ende entgegen und gern nimmt jeder für sich die besinnliche Weihnachtszeit zum Anlass, auf die Ereignisse und persönlichen Erlebnisse im Jahr 2011 zurückzublicken.
Heute schon möchten wir Sie ermuntern, den Blick auf das neue Jahr 2012 zu richten und Sie zum traditionellen Neujahrsempfang recht herzlich für
Sonntag, 29. Januar 2012, 11.00 Uhr,
in die Stadthalle, Kurfürstenstraße 22, einladen.
Wir freuen uns ganz besonders, dass wir für unseren Empfang Frau Margot Käßmann von der evangelisch/lutherischen Landeskirche Hannover als Gastrednerin gewinnen konnten und sie zum Thema „Alles was zählt – was zählt eigentlich? Christliche Werte in unserer Zeit“ spricht.
Einen kurzen Ausblick über die in der Stadt Wolfhagen für das Jahr 2012 anstehenden Projekte und Zielsetzungen gibt Bürgermeister Reinhard Schaake.
Der internationale Startenor Claus Durstewitz begeistert mit musikalischen Darbietungen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start in das Jahr 2012.
| Reinhard Schaake | Werner Kunz | |
| Bürgermeister | Stadtverordnetenvorsteher |
Neujahrsgruß
Beteiligung erwünscht
Zukunftskonferenz im Frühjahr zum Thema Energiewende in Wolfhagen
WOLFHAGEN. Die Stadt Wolfhagen will die Energiewende, eine nachhaltige Versorgung aus erneuerbaren Energiequellen: Wind, Sonne und Biomasse. Und auch Elektromobilität, Energieeinsparung und Gebäudesanierung stehen dabei im Blickpunkt. Gelingen wird das ehrgeizige Vorhaben nur, wenn es auch von einem Großteil der Bevölkerung mitgetragen wird. Im Frühjahr soll deshalb in Wolfhagen eine Zukunftskonferenz stattfinden, teilte gestern Wolfhagens Bürgermeister Reimhard Schaake mit. Bei der Konferenz, die neutral moderiert werde, gehe es um umfassende Information der Bürger, vor allem aber sei deren Mitwirkung an der Veranstaltung wesentlich.
Unter dem Motto „Die Energiewende in Wolfhagen“ sollen Vor- und Nachteile der verschiedenen erneuerbaren Energiequellen erarbeitet und diskutiert werden, so Schaake. Themenschwerpunkte seien der Mehrwert, der durch eine zukunftsfähige Energiegewinnung für die Stadt Wolfhagen, aber auch für den einzelnen Bürger entstehe, die Windkraftanlagen auf dem Rödeser Berg und die in Vorbereitung befindliche Bürger-Energie- Genossenschaft. Darüber hinaus haben alle Beteiligten die Möglichkeit, Wünsche und Befürchtungen bezogen auf die zukünftige Energiepolitik einzubringen. Die Stadt Wolfhagen habe ein Flächennutzungsplanverfahren eingeleitet, „um auf der Basis eines qualifizierten Gutachtens die zukünftigen Standorte für Windkraftanlagen unter dem Gesichtspunkt der Umweltverträglichkeit festzulegen“, erklärte der Bürgermeister weiter.
„Irreführend“ sei die Darstellung der Bürgerinitiative „Keine Windräder in unseren Wäldern“, dass mit den Beschlüssen der Stadtverordneten der bestehende Flächennutzungsplan außer Kraft gesetzt worden sei. Schaake: „Richtig ist vielmehr, dass mit den getroffenen Beschlüssen die entsprechenden öffentlich-rechtlichen Verfahren eingeleitet werden. Unter anderem soll - wie von der BI gefordert - ein sachlicher Teilflächennutzungsplan Windkraftaufgestellt werden.“
Die Beteiligung der Wolfhager Bürger sei ein wichtiger Teil des Verfahrens und werde unter anderem in Form der Zukunftskonferenz umgesetzt. Dieser Schritt soll zu einersachlichen Information rund um die Energiepolitik Wolfhagens beitragen und gleichzeitig das geforderte und von der Stadt getragene transparente Verfahren im Rahmen der Bauleitplanung sicherstellen.
Die Ziele der BI und der Stadt Wolfhagen seien damit im Grundsatz identisch: „Verfolgt wird ein öffentliches Verfahren, um die Energiepolitik rechtlich und demokratisch abzusichern“, so Reinhard Schaake. (nom) HNA Bericht vom 23.12.2011
Danke an die Bürgerinnen und Bürger
Liebe Bürgerinnen und Bürger aus der Kernstadt und den Stadtteilen,
ich bedanke mich sehr für das Vertrauen, das so viele von Ihnen bei der Bürgermeisterwahl am 27. März in mich gesetzt haben.
Das Wahlergebnis ist beeindruckend und gibt mir erneut den Auftrag, gemeinsam mit Ihnen unser Wolfhagen weiter voran zu bringen.
Mit Erfahrung. Mit Zukunft. Miteinander.
Herzlichst,
Ihr Reinhard Schaake
Reinhard Schaake wählen!
am 27. März
Geplante Energieversorgung in Bürgerhand einmalig in Deutschland
Als einmalig in Deutschland bezeichnet Energie-Genossenschaftsexperte Dr. Burghard Flieger von der innova eG die Rückorientierung und die geplante Rückführung der Energieversorgung an die Bürger in Wolfhagen. Gerade die Genossenschaft mit dem demokratischen Grundprinzip “ein Mensch, eine Stimme” und ihre konsequente Nutzer- statt Investor-Oientierung begreift Flieger als ein modernes Instrument, um wieder Einfluss auf die Energieversorgung zu bekommen. Basisdemokratisches Chaos sei bei einer Gründung nicht zu befürchten, so der “Geburtshelfer” der Energie in Bürgerhand eG und der nun geplanten BürgerEnergie Wolfhagen eG. (In der Anmoderation ist fälschlicherweise von den Elektrizitätswerken Schönau die Rede.)
Ihr Bürgermeister im Video-Interview
Info-Veranstaltung zur geplanten Wolfhager Bürger-Energie-Genossenschaft : Mitgestalter von morgen
[HNA vom 18.03.2011] Wenn es nach Stadtwerkechef Martin Rühl geht, werden die Kunden von heute zum Miteigentümer und Mitgestalter von morgen. Als „historischen Abend“ bezeichnete er die Infoveranstaltung zur Gründung einer Bürger- Energie-Genossenschaft (HNA berichtete) am Mittwoch in der Stadthalle. Das Interesse war groß, die aufgestellten 220 Stühle reichten kaum aus.
Präsentiert wurde ein in sich rund erscheinendes Konzept eines neuen Weges, den sich die Stadt zu gehen wünscht. Die Kritik, Bürger seien im Vorfeld nicht eingebunden und erst sehr spät informiert worden, wies Stadtverordnetenvorsteher Werner Kunz nicht nur in der vorausgegangenen Pressekonferenz entschieden zurück, auch Moderator Peter Henniges leitete mit Kunzes Fakten in die Inforunde ein. Nichts sei entschieden, es handele sich ausschließlich um Vorschläge, und auch die Stadtverordnetenversammlung habe entgegen anderer Aussagen keinen Entschluss gefasst, sondern lediglich die Gründung einer Genossenschaft der Stadtwerke mit dem Ziel einer breiten Bürgerbeteiligung begrüßt.
Die zentralen Themen, mit denen Wolfhagen Geschichte schreiben will, sind die Demokratisierung der Energieversorgung, die Teilhabe an der regionalen Wertschöpfung, das Vorantreiben der lokalen Energiewende und der konkreten Gestaltung einer lokalen Klimapolitik für Wolfhagen und die Region. Das beleuchteteneingehend Dr. Burghard Flieger und Martin Klement in ihren Vorträgen (siehe Artikel unten), und konkrete Beteiligungsmöglichkeiten schilderte Martin Rühl, Geschäftsführer der Stadtwerke. So sei ein Anlagewert von 500 Euro pro Genossenschaftsmitglied angedacht, bei einer Begrenzung auf maximal 10 000 Euro. Die Erträge sollen zum Teil in einen Energiesparfonds fließen, ein weiterer Teil an jedes Genossen-schaftsmitglied. Geplant sei eine 25-prozentige Beteiligung der Genossenschaft an den Stadtwerken, wie auch eine Genossenschaftsvertretung im Aufsichtsrat der Stadtwerke.
Lohnt sich das?
Ob sich das auch für jeden einzelnen finanziell lohne, wollten die Bürger in der anschließenden Fragerunde wissen. Das Konzept bietet in Zeiten unsicherer Kapitalmärkte ine relativ sichere Geldanlage“, sagte Genossenschaftsexperte Dr. Burghard Flieger. Es sei durchaus denkbar, dass die zu erwartende Rendite zur Deckung der eigenen Stromkosten reiche, eine Garantie gebe es aber nicht.
Wie es nun weiter geht, das soll bei einem Treffen am Donnerstag, 31. März besprochen werden. Wo es stattfinden soll, steht noch nicht fest, doch aber, dass wohl viele interessierte Bürger teilnehmen werden. Denn laut Martin Rühl haben sich am Ende des Abends knapp 100 Interessenten in die am Ausgang liegenden Listen eingetragen.
„Der Schnelle schlägt den Langsamen“
Reinhard Schaake (parteilos) hat für Bürokratismus nicht viel übrig
[www.hna.de vom 17.03.2011] Mit dem alten Pulli über dem Anzughemd repariert Reinhard Schaake eben schnell das Holzbrett auf dem Balkon seiner Tochter. Damit sie sich keine Splitter in den Finger rammt. Eigentlich müsste er längst im Auto sitzen. Nicht nur im Wahlkampf ist die Zeit knapp. Aber auch jetzt will Reinhard Schaake, der für die nächsten sechs Jahre erneut für das Amt des Wolfhager Bürgermeisters kandidiert, keine langen Reden schwingen, sondern lieber handeln. Bürokratismus ist Reinhard Schaake ein Gräu- el, und „Der Schnelle schlägt den Langsamen“ sein Wahlspruch. Nur so sei wirtschaftliche Entwicklung möglich, meint der Bürgermeister.
Passend dazu seine Wahlplakate, die für Gesprächsstoff sorgen. Macher, Neudenker und Zuhörer steht auf blauen Bannern. Kurz und prägnant habe er versucht, seine Stärken zu benennen. Für jede hat er ein Beispiel parat. Der Macher hat im Berliner Ministerium die Türen eingerannt und genervt, als sich die innovative Firma Energy Glas in der Kaserne ansiedeln wollte, obwohl die Bundeswehr noch gar nicht abgezogen war. „Energy Glas wäre heute in Eisenach, wenn wir damals lange diskutiert hätten.“ Ähnlich sei es mit Vitaqua gewesen. Dies habe viele Arbeitsplätze beschert. „Die schönste Nachricht meiner Amtszeit ist die, dass wir die niedrigste Arbeitslosenquote in ganz Hessen haben.“
Zuhören, mit den Bürgern im Gespräch zu bleiben, auch wenn man nicht alle Wünsche erfüllen könne, habe für ihn Priorität. Und dann ist da noch der Neudenker, der sich nicht nur Freunde gemacht hat. Wolfhagen als Hochburg für erneuerbare Energien, da gibt es laufende Projekte und noch viele Kapazitäten, die der 51- Jährige in den nächsten Jahren weiter ausschöpfen möchte. Einer der Gründe für seinen Wiederantritt sei es, Begonnenes fortzusetzen. Dazu gehört auch die umstrittene Windkraft auf dem Rödeser Berg. Punkte, in denen es auch Anfeindungen gegen den amtierenden Bürgermeister gibt. Wie wird er damit fertig? „Ich versuche auf einer sachlichen Ebene zu bleiben und auch durch die Brille der anderen zu schauen.“ Es gelinge ihm, keinen Groll zu entwickeln. Eine Hilfe sei ihm da sein Rückhalt in der Familie und die christliche Prägung.
Das gebe ihm die nötige Standfestigkeit und die Kraft, nicht den einfachen Weg zu gehen. „Ich stehe zum Energie- Gesamtkonzept“, sagt Schaake.
Zu jung zum Aufhören
Zum Aufhören fühlt sich der passionierte Fußballspieler zu jung. „Das hält Renate doch gar nicht aus, wenn ich schon jetzt zu Hause sitze“, zwinkert er seiner Frau zu. Doch Scherz beiseite, der Viesebecker will sich Herkulesaufgaben stellen. Zum Beispiel müsse ein Konzept gegen die Leerstände in der Stadt, Geschäfte wie Wohnungen, entwickelt werden. Angesichts der Konkurrenz aus dem Internet werde es für traditionelle Einzelhändler schwierig. Man müsse auch Ungewöhnliches gemeinsam mit den Geschäftsleuten diskutieren. Zum Beispiel eine Outletmeile, die auch Kaufinteressenten aus der Region anziehe. Eine andere Idee sei die City als grüne Wohnstadt zu gestalten. Strategien gegen den demografischen Wandel und die Fortsetzung der Konversion in der Kaserne sieht Schaake als weitere Aufgaben der kommenden Jahre.
Fünf Fragen an Reinhard SchaakeWas ist Ihr Lieblingsplatz in Wolfhagen? Der Schützeberg. Ein Ort, von dem aus lange vor der Stadtgründung (752) mit der Christianisierung die Werte für unser heutiges Zusammenleben gelegt wurden. Ein Ort zum Entspannen, zum Nachdenken und zum Kraft tanken mit einem herrlichen Blick auf das schöne Wolfhagen. Welchem Verein drücken Sie die Daumen? Ich freue mich über Erfolge aller unserer Vereine. Am häufigsten bin ich bei den Spielen des FSV und hoffe auf den Aufstieg. Haben Sie eine Lieblingskneipe? Nein! Mein Lieblingsort für einen geselligen Abendschoppen ist das Sportlerheim auf der Wünne in Viesebeck nach dem Training mit der Fußballhobbytruppe bei einem traumhaften Sonnenuntergang. Welche Musik hören Sie gern? Die Scorpions mit den Berliner Philharmonikern. Die Verbindung von Rock und Klassik gefällt mir ausgesprochen gut. Der Klassiker „Wind of Change“ gehört zu meinen Lieblingssongs. Er ist Symbol für die Sehnsucht der Menschen nach Freiheit, nach dem Ende des Kalten Krieges und nach einer friedlichen Zukunft. Mit wem würden Sie gern mal für einen Tag tauschen? Mit Horst Eckel. Ich wäre gern beim „Wunder von Bern“ dabei gewesen. |
Zur PersonREINHARD SCHAAKE (51) wurde in Wolfhagen geboren und lebt mit seiner Frau in Viesebeck. Er hat zwei erwachsene Kinder. Schaake ist Handwerksmeister und leitete einen Betrieb. Später arbeitete er im Vertrieb des Genossenschaftlichen Rechenzentrums in Kassel. Er war von 1992 bis 1999 Ortsvorsteher in Viesebeck und ist seit 1. August 1999 Bürgermeister der Stadt Wolfhagen. Schaake hat sich in verschiedenen kirchlichen Funktionen engagiert und ist Kirchenältester in Viesebeck. Er spielt in der Nordhessischen Regionalauswahl Fußball. |
Demo für Atomausstieg in Wolfhagen
Bürgerinnen und Bürger demonstrierten am Freitagnachmittag auf dem Wolfhager Marktplatz für den Ausstieg aus der Nutzung der Atomenergie. Die Ereignisse im Angesicht einer drohenden Nuklearkatastrophe in Japan geben allen Anlass dazu, jetzt, 25 Jahre nach dem Unglück von Tschernobyl, den Ausstieg aus der Kernenergie zu realisieren, so die einhellige Forderung der Teilnehmer. Neben den Vertretern verschiedener Parteien sprachen auch Dekan Dr. Gernot Gerlach und Bürgermeister Reinhard Schaake die Not der Menschen in Japan an. Gemeinsam warben sie für ein verantwortliches Handeln zur Bewahrung der Schöpfung.
"Wenn das Abschalten der Atomkraftwerke gefordert wird, müssen natürlich auch echte Alternativen geboten werden. Und diese haben wir hier in Wolfhagen", so das Stadtoberhaupt. Auch das ZDF war auf dem Marktplatz dabei und wird am Samstag um 17.05 Uhr im Länderspiegel über den Wolfhager Weg zur 100%-Stadt für erneuerbare Energien berichten. (-> auf den Reiter "Energiewende klicken)
Lebendige Bürgerbeteiligung durch Energie-Genossenschaften
[www.kassel-zeitung.de] Dr. Burghard Flieger, Mit-Initiator von Energie in Bürgerhand, berichtete in Wolfhagen über die Chancen und Perspektiven einer Bürger-Energie-Genossenschaft für eine zukunftsweisende Energiewirtschaft.
Ab 1 min, 17 sec spricht Herr Flieger.
[Niederelsungen] Kindergartenerhalt wichtigstes Ziel
[Niederelsungen, 15.03.2011] Wichtigstes Ziel für die Bürgerinnen und Bürger Niederelsungens ist der Erhalt, der Ausbau sowie die Anpassung der Infrastruktur. Dies stellte sich im Gespräch mit Bürgermeister Reinhard Schaake heraus.
Zwar gilt Niederelsungen als DSL-erschlossen, das schnelle Netz kann jedoch für zwölf Häuser im Ort nicht bereitgestellt werden. Der Bürgermeister sagte zu, erneut mit der Telekom Kontakt aufzunehmen, um die Forderung nach einer flächendeckenden Versorgung zu bekräftigen.
Auch im Bereich Kinderbetreuung steht man vor neuen Herausforderungen. Aufgrund der zum Sommer zurückgehenden Zahlen der Kindergartenkinder gelte es, die Betreuungsangebote an den zukünftigen Bedarf der Familien anzupassen. Angebote am Nachmittag, auch für Grundschulkinder, und ein warmes Mittagessen sind in Niederelsungen immer stärker nachgefragte Leistungen. Reinhard Schaake will sich dafür stark machen, dass die kirchliche Einrichtung, die zu 85% von der Stadt finanziert wird, attraktiv bleibt und weiterhin mit zwei Gruppen vor Ort arbeiten kann.
Für junge Familien wünschen sich die Niederelsunger ein maßvolles Bauplatzangebot. Mögliche ankaufbare Flächen nannten sie im Gespräch. Das Stadtoberhaupt sagte zu, sich um diese zu kümmern. Ein Bürger schlug vor, in Teilbereichen auch alte Häuser im Ort abzubrechen und die frei werdenden Flächen bauwilligen Familien zur Verfügung zu stellen. Ein Vorschlag der Anklang fand und geprüft werden soll.
Der Bürgermeister beantwortete Fragen zum Hiddeser Feld und zum geplanten Bürgerwindpark und diskutierte diese mit den Anwesenden. Darüber hinaus erläuterte er die im Stadtteil getätigten Investitionen. Für die energetische Sanierung des Haus des Gastes werden rund 550.000 EURO investiert, die maßgeblich aus dem Konjunkturprogramm stammen. Etwa 30.000 Liter Heizöl verbrauchte das HdG bisher pro Jahr. Über den Einbau einer neuen öl- oder holzpelletbetriebenen Heizungsanlage muss noch entschieden werden.
Die Toilette für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen wird in diesem Jahr gebaut. Die Gemeinschaftseinrichtung werde gut genutzt und rechtfertige nach Aussage des Bürgermeisters die hohe Investitionssumme für die engagierte Gemeinschaft.
Auch in Straßen und Kanäle wurde investiert: rund 600.000 EURO zwischen 2008 und 2010. Die Freiwillige Feuerwehr ist gut ausgestattet: 580.000 EURO wurden für das neue Feuerwehrhaus ausgegeben und 180.000 EURO für das im Jahr 2007 angeschaffte Löschfahrzeug.
Unter dem Motto: Mit Erfahrung. Mit Zukunft. Miteinander., will Bürgermeister Reinhard Schaake auch die zukünftigen Aufgaben für Niederelsungen anpacken. Er warb deshalb um das erneute Vertrauen bei der Bürgermeisterwahl am 27. März.
[Viesebeck] Leerstand als größte Herausforderung
[Viesebeck, 11.03.2011] Zwölf Wohnhäuser stehen derzeit in Viesebeck leer, berichteten Bürgerinnen und Bürger im Rahmes eines Gespräches mit Bürgermeister Reinhard Schaake. „Hier muss dringend entgegengewirkt werden“, so die Forderung an den Verwaltungschef.
Weitere als dringlich betrachtete Themen im Stadtteil: Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr mittels einer vom Anrufsammeltaxi unabhängigen Buslinie, Einbau einer behindertengerechten Toilette im Dorfgemeinschaftshaus im Hessenkrug in Zusammenarbeit mit dem Behindertenbeauftragten, Einbau einer neuen Toilettenanlage im Gemeinschaftsraum „Alte Schule“ und die mögliche Umnutzung des bisherigen Dusch-/Toilettenanbaus für die Freiwillige Feuerwehr.
Ein wichtiges Ziel müsse es auch sein, die gute Infrastruktur in Viesebeck
- Gaststätte mit Bundeskegelbahn, Dorfladen, zwei Metzgereien, Hofcafé, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe - zu erhalten und möglichst auszubauen.
Der Anschluss an das DSL-Netz sei ebenso wichtig, um den Ortsansässigen, aber auch Menschen die künftig gern in Viesebeck leben möchten, optimale Bedingungen zu bieten. Der Bürgermeister berichtete, dass der DSL-Anschluss durch ACO für Mitte des Jahres eingeplant ist. Die Planung sei abgeschlossen und die Bauanträge für die Richtfunkempfangsmasten würden durch ACO in Kürze gestellt.
Konversion, Hiddeser Feld, Bürgerwindpark und energieeffiziente Stadt waren weitere Themen, die das Stadtoberhaupt mit den Bürgerinnen und Bürgern aus Viesebeck lebhaft debattierte.
[Altenhasungen] Bürgerengagement für „Hirtenbruch“ vorbildlich und wegweisend für Wolfhagen
[Altenhasungen, 14.03.201] Für den Stadtteil Altenhasungen ist der Hochwasserschutz vordringlich. Dies ist das Ergebnis des Bürgergesprächs, zu dem Bürgermeister Reinhard Schaake ins Dorfgemeinschaftshaus eingeladen hatte. Um eine Bezuschussung notweniger Maßnahmen sicherzustellen, sollte unter Mitwirkung aller betroffenen Grundstückseigentümer ein lückenloses Konzept erarbeitet werden, so die Forderung der Altenhasunger Bürgerinnen und Bürger.
Mitglieder des Vereins zur Förderung der Dorfentwicklung und -erneuerung berichteten über die von ihnen organisierte und für diesen Sommer geplante Fertigstellung des Dorfplatzes. Reinhard Schaake stellte im Bedarfsfall die Unterstützung des städtischen Bauhofs in Aussicht und lobte in diesem Zusammenhang die vorbildliche Eigenleistung des Fördervereins sowie aller Bürgerinnen und Bürger und Firmen, die an der Grillhütte „Hirtenbruch“ beteiligt waren. Durch dieses Bürgerengagement hat die Einrichtung eine erhebliche Wertsteigerung erfahren. „Besonders die Unterhaltung und Betreuung der Anlage läuft hier vorbildlich und ist wegweisend für die Stadt“, so der Bürgermeister.
Weitere Themen waren die aufgrund von Verzögerungen bei der Bewilligung von Landesmitteln von 2010 auf dieses Jahr verschobene Baumaßnahme Heerstraße/Hardtstraße und der Radweg zwischen Altenhasungen und Wenigenhasungen, dessen konkreter Verlauf noch erarbeitet werden muss.
Jenseits der vorgetragenen Wünsche und Bedürfnisse für Altenhasungen informierte Reinhard Schaake über die aktuellen Stände und Planungen der Projekte im Kasernenbereich und Hiddeser Feld. Er stellte auch die Erfolge und Perspektiven als energieeffiziente Stadt, sowie auch „aktive Kernbereiche“ vor.
[Wolfhagen] Innenstadtbelebung steht ganz oben auf der Liste
[Wolfhagen, 09. März 2011] Die Innenstadtbelebung stand im Vordergrund des Bürgergesprächs, zu dem Reinhard Schaake im Vorfeld der Bürgermeisterwahl in die Stadthalle eingeladen hatte. Geschäfte für Bekleidung und Lebensmittel, so die Bürgerinnen und Bürger, werden am meisten vermisst. Im Frühjahr diesen Jahres will Reinhard Schaake alle Innenstadtkaufleute und Hauseigentümer einladen, um mit ihnen gemeinsam Wege für eine zukünftige Innenstadtentwicklung zu erarbeiten. Derzeit ist das Kulturelle und soziale Zentrum im ehemaligen Katasteramt (KusZ) das erste geplante Projekt zur Innenstadtbelebung im Rahmen des Förderprogramms „Aktive Kernbereiche“. Für das Gebäude des ehemaligen Amtsgerichtes laufen derzeit Verhandlungen zu einem Projekt „Betreutes Wohnen“, teilte der Bürgermeister mit.
Ein zweites wichtiges Thema für die Bürgerinnen und Bürger war eine verbesserte Straßenbeleuchtung. Die Bürgersteige seien im Dunkeln sehr schlecht ausgeleuchtet und eine Gefahr für Fußgänger. Hinzu kommen noch zum Teil marode Gehwegbeläge. Reinhard Schaake berichtete, für die gesamte Stadt sei ein Austausch der Straßenbeleuchtung mit modernen und sparsamen LED-Lampen vorgesehen. Noch in diesem Jahr soll damit begonnen werden.
Thema war auch ein verbesserter Ausbau des Radwegenetzes. Sinnvoll sei ebenfalls eine Fahrradwegverbindung zur Oleimühle, die dann weiter nach Altenhasungen und Philippinenthal und -burg führt. Auch müssten Bordsteine abgesenkt werden, damit Radfahrer nicht ständig ab- und aufsteigen müssen.
Der Wunsch nach einem stärkeren ehrenamtlichen Engagement der Bevölkerung für besonders wichtige Projekte wurde dem Bürgermeister ans Herz gelegt. „Man muss die Menschen von der Wichtigkeit überzeugen und für ein Vorhaben begeistern. Dann wird man ganz sicher auch in Wolfhagen weitere Bürgerinnen und Bürger für das Ehrenamt gewinnen können“, so eine Teilnehmerin, die selbst bei den Besuchsdiensten im Altersheim ehrenamtlich engagiert ist. Großes Interesse zeigten die Anwesenden an der Entwicklung der ehemaligen Kaserne. Zur Frage nach der Folgenutzung für die alte Herwig-Blankertz-Schule teilte Reinhard Schaake mit, dass der Landkreis Kassel hier bereits erste Maßnahmen ergriffen habe. Weitere Themen waren die energieeffiziente Stadt, Elektromobilität und die Frage nach der Studie zur Umnutzung der Burg als besonderes Hotel mit eigenem Profil.
Mit Erfahrung. Mit Zukunft. Miteinander. Mit diesen Leitsätzen stellte Reinhard Schaake die Weichen für die Zukunftsstadt Wolfhagen, warb für die Teilnahme an der bevorstehenden Wahl und bat um das Votum für die Fortsetzung des erfolgreich begonnenen Wolfhager Weges.
Thorsten Schäfer-Gümbel zu Gast in Wolfhagen
Bürgermeister Reinhard Schaake begrüßte in der Wolfhager Stadthalle den Vorsitzenden der SPD Hessen und der SPD-Landtagsfraktion Hessen, Thorsten Schäfer-Gümbel.
In Begleitung der Sozialdemokraten Ulli Messmer, MdB, Brigitte Hofmeyer, MdL, Landrat Uwe Schmidt, Stadtverbandsvorsitzender Sabine Scherer, Fraktionsvorsitzendem Heiko Weiershäuser und der Kreistagskandidatin Aline-Britt Westphal, lobte Schäfer-Gümbel in einer flammenden Rede die Spitzenposition Wolfhagens im Bereich der Erneuerbaren Energien.
Er wünschte den engagierten Genossinnen und Genossen sowie Bürgermeister Reinhard Schaake viel Erfolg für die Wahl am 27. März und für Wolfhagen eine weiterhin aufstrebende Entwicklung.
Ein Gesicht für den Habichtswaldsteig
[Land & Leute vom 08.03.2011 ] Abschluss des Casting-Wettbewerbs für den Habichtswaldsteig: Zwei Frauen und ein Mann werden mit ihren Gesichtern künftig für das naturnahe, märchenhafte Wandern in Nordhessen werben. Bei ihrer Sitzung am Donnerstag im Wolfhager Rathaus präsentierten die Bürgermeister der elf, in der Arbeitsgemeinschaft Habichtswaldsteig engagierten Kommunen, die ausgewählten Models der Öffentlichkeit: Es sind Kirsten Hesselbein aus Waldeck sowie Tim Schäfer und Linda Brinner aus dem Kreis Kassel.
Im November 2010 startete die Arbeitsgemeinschaft Habichtswaldsteig ihr Casting für Models, die in moderner Wanderkleidung sportlich, frisch, freundlich, sympathisch zum Erkunden der Region einladen sollen. Die Fotoshootings selbst werden 2011 zu wechselnden Jahreszeiten stattfinden. Da die Aufnahmen draußen stattfinden, müssen die Models möglichst innerhalb weniger Tage auf Abruf einsetzbar sein – je nach Wettervorhersage. Die Fotos sollen zu Werbe- und Marketingzwecken dienen und für Print- sowie Medienprodukte, z. B. Wanderbroschüre, Internetseite etc., verwendet werden. Dem Aufruf waren 20 Frauen und vier Männer gefolgt.
Eine erste Fotoauswahl entschied über die Favoriten. Die endgültige Entscheidung fiel dann bei einem Fotoshooting. „Ich vertrete wohl die Generation der ‘best ager’“, schmunzelt Kirsten Hesselbein. Die 40-jährige Waldeckerin freut sich, für den Habichtswaldsteig und die Region zu werben. Eine Aufgabe, die ihr nicht ganz unbekannt ist, als zertifizierte Wandergastgeberin schwärmt sie vor ihren Gästen bereits seit längerem von den Sehenswürdigkeiten rund um den Edersee.
Der 29-jährige Kasseler Tim Schäfer hatte sich mehr oder weniger „aus Spaß“ beworben und nie damit gerechnet, dass er das Casting gewinnt. „Das liegt wahrscheinlich daran, dass nur so wenige Männer teilgenommen haben“, schmunzelt der junge Wissenschaftler, der am Physikalisch-Chemischen Institut der Uni Göttingen beschäftigt ist. Der Einspruch seiner Model-Kolleginnen folgt umgehend. Kirsten Hesselbein und die ebenfalls in Kassel wohnende Diplom-Landschaftsökologin Linda Brinner sprechen ihm „absolut“ Modelqualitäten zu.
Doch bevor es in die Fotoshootings geht, können sich die drei Gewinner noch einmal entspannen. In Vertretung für Volker A. Deigendesch, Geschäftsführer von Schloss Waldeck, überreichte Bürgermeister Jörg Feldmann den Models die Siegprämie des Casting-Wettbewerbs: Jeweils ein Candlelight-Dinner für zwei Personen im Schlosshotel Waldeck.
Stadtwerke-Union Nordhessen (SUN) hat sich in Wolfhagen gegründet
[HNA vom 09.03.2011] Gemeinsam ist besser als einsam. Getreu diesem Motto haben sich am Dienstag in Wolfhagen sechs Energieversorger aus der Region zur Stadtwerke-Union Nordhessen (SUN) zusammengeschlossen. Mit an Bord sind die Städtischen Werke Kassel, die Stadtwerke aus Eschwegen, Wolfhagen, Bad Sooden-Allendorf, Witzenhausen und Homberg/Efze.
Die SUN will interessierte Kommunen beraten und informieren, Modelle und Konzepte entwerfen, Netzrückkäufe leichter ermöglichen und organisieren sowie Netze betreiben.
Beim ersten Projekt geht es um den Aufbau einer Infrastruktur für die Nutzung von Elektro-Autos. Noch in diesem Jahr sollen in Nordhessen 70 öffentliche Ladestellen zum „Tanken“ von Elektro-Autos errichtet werden. Bislang gibt es nur zwei Stellen am Karlsplatz in Kassel, seit gestern ist zudem ein Gerät am Wolfhager Rathaus in Betrieb. Auch der Kreis-Waldeck Frankenberg, bisher in der SUN nicht vetreten, werde in die Versorgung einbezogen.
Martin Rühl aus Wolfhagen, der zusammen mit Eugen Rittmeyer von den Städtischen Werken Kassel als Geschäftsführer der SUN fungiert, betonte, dass mit dem Ladestellennetz der Betrieb der klimaschonenden Elektromobilität in der ganzen Region erleichtert werde. Rühl: „Wir bauen damit Hemmnisse ab.“ Die SUN hat sich vor allem den Ausbau regenerativer Energien auf die Fahnen geschrieben. Dazu ist nach Ansicht von Rühl vor allem der Zugang zu den Strom- und auch Gasnetzen vor Ort wichtig. „Wir wollen den Anteil erneuerbarer Energien ausbauen. Dazu müssen wir Einfluss auf die Energienetze nehmen können, um deren Struktur anzupassen“, so Rühl.
Vorreiter bei Windenergie Der Chef der Städtischen Werke in Kassel, Andreas Helbig, hob hervor, dass nun für kleinere und mittlere Energieversorger Projekte zu realisieren seien, die allein nicht zu stemmen wären. Die Partner in der SUN unterstützten sich gegenseitig, nicht jeder müsse in jedem Bereich Spezialwissen haben, nicht jeder müsse jede Dienstleistung selbst erbringen können. Helbig nannte als Beispiel Wolfhagen, dass in der Region Vorreiter bei der Windenergie sei. Von diesen Erfahrungen profitierten in diesem Feld alle anderen Partner.
[Ippinghausen] Hochwasserschutz und Dorferneuerung sind gefragt
[02.03.2011] Im Rahmen eines Bürgergesprächs informierte sich Bürgermeister Reinhard Schaake am Mittwoch in Ippinghausen. Neben den Themen Konversion, Hiddeser Feld, Bürgerwindpark und energieeffiziente Stadt ging Schaake auch explizit auf Ippinghäuser Themen ein, die Bürgerinnen und Bürger an ihn herantrugen. So sei das Thema „Leerstand“ in Ippinghausen kaum wahrnehmbar. Hier mache sich die gute Infrastruktur mit Kindergarten, Grundschule und Dorfladen im Stadtteil spürbar bemerkbar. Und die gilt es zu erhalten, so der Bürgermeister. Über Hemmnisse durch Denkmalschutz müsse man gegebenenfalls mit den zuständigen Behörden sprechen, um den Hauseigentümern weniger Hürden bei Investitionen aufzuerlegen. Ebenso nachgefragt wurde der Hochwasserschutz. Die Bemühungen der Stadt Wolfhagen um eine Verbesserung sind aus Sicht von Reinhard Schaake jetzt in einer entscheidenden Phase angekommen. Das Gesamtkonzept steht, der Förderantrag wurde mit dem Regierungspräsidium abgestimmt. Nach der Antragsstellung hoffe man auf einen positiven Bescheid. Erste kleinere Maßnahmen wurden bereits mit dem städtischen Bauhof umgesetzt. Überflutungsflächen für den Hochwasserabfluss und ein Biberdamm seien kürzlich im „Langen Rod“ entstanden.
Den Wunsch einiger Ippinghäuser Bürgerinnen und Bürger auf eine Teilnahme am Dorferneuerungsprogramm will Reinhard Schaake ebenfalls unterstützen.
[Wenigenhasungen] Hochzeitswiese – Förderverein will Baumgeschenk für frisch vermählte Paare und neue Erdenbürger
[ 01. März 2011] Die Ortsgemeinschaft Wenigenhasungen will über den Förderverein zukünftig allen frisch Vermählten und den Eltern von Neugeborenen ein Baumgeschenk überreichen. Dies hatte der Förderverein auf seiner Jahreshauptversammlung am 11.02.2011 beschlossen und an Bürgermeister Reinhard Schaake den Wunsch herangetragen, dafür eine „Hochzeitswiese“ zur Verfügung zu stellen. Hier sollen Bäume gepflanzt werden, für die Ehepaare und Eltern dann eine Patenschaft übernehmen. Dazwischen soll eine Blumenwiese entstehen und den Ortseingang schmücken. Beim Bürgergespräch im Vorfeld der Bürgermeisterwahl am 27.März hatte Reinhard Schaake in den Clubraum des DGH eingeladen und aktuell berichtet, dass ihm Vizelandrätin Susanne Selbert auf Anfrage grünes Licht für die Nutzung der vorgeschlagenen Wiese gegeben habe. Geplant sei ein Ankauf einer Wiese am Ortseingang zwischen Erpetalstraße und „Auf dem Kalke“. Im Verlauf des Bürgergesprächs war ein weiterer intensiver Diskussionspunkt der geplante Abriss des Hauses Knoll und die Gestaltung des Grundstücks im Rahmen des Kirchenumfeldes zu einem Dorfplatz.. Des Weiteren wünschen sich die Wenigenhasunger für die Zukunft bessere Zufahrtsstraßen von Istha und der Kernstadt her sowie möglichst eine Busanbindung. Auch will der Bürgermeister die Verbindung per AST nach Oelshausen als Verbesserung des ÖPNV unterstützen. Eine Radwegeverbindung zwischen Oleimühle und Kernstadt sei ebenfalls anzustreben. Bürgermeister Reinhard Schaake berichtete über die in seiner Amtszeit durchgeführten Maßnahmen, wie die Einführung des AST und die Anbindung Wolfhagens an die Regiotram, die Aufnahme in das Dorferneuerungsprogramm mit der geplanten Sanierung des DGH, die aktuellen Entwicklungen in der Pommernanlage zum Bildungs-, Forschungs- und Arbeitsstandort sowie die Entwicklung im Hiddeser Feld. Auch die Netzübernahme durch die Stadtwerke Wolfhagen und die geplanten Maßnahmen zur energieeffizienten Stadt waren Themen des Abends.
Reinhard Schaake dankte der Ortsgemeinschaft und insbesondere dem Förderverein und dem Arbeitskreis für das vorbildliche Engagement im Rahmen der Dorferneuerung. Der demographische Wandel und der lang ersehnte DSL-Ausbau waren weitere wichtige Themen des Abends.
Mit Erfahrung. Mit Zukunft. Miteinander. Mit diesen Leitsätzen stellte das Stadtoberhaupt den Weg in die Zukunft vor, warb für die Teilnahme an der bevorstehenden Wahl und bat um das erneute Vertrauen der Anwesenden am 27.März.
[Gasterfeld] Verkehrsberuhigung vordringlichster Wunsch
[04.März 2011] Beim Bürgergespräch mit Bürgermeister Reinhard Schaake wurde von den interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Verkehrsbelastung in Gasterfeld als wichtigste Aufgabe neben den Dorferneuerungsmaßnahmen genannt. Das erhöhte Verkehrsaufkommen auf der B450 insbesondere in den Morgenstunden lässt eine Querung der Straße kaum zu. Hinzu kommen hohe Geschwindigkeiten vereinzelter Verkehrsteilnehmer, die das Gefahrenpotenzial weiter heben. Um Linderung zu schaffen, sagte Bürgermeister Reinhard Schaake umgehende Radarmessungen im Bereich der Bushaltestelle zu. „Der Wunsch nach einer fest installierten Messanlage kommt erneut auf den Prüfstand“, so das Stadtoberhaupt. Auch eine Verlängerung der Zone 60 von der Bushaltestelle bis zur Einfahrt nach Philippinendorf wird geprüft. Die Bundesstraße in diesem Bereich zur einer innerörtlichen Straße mit Tempo 50 zu machen, hatte das Amt für Straßen- und Verkehrswesen Kassel (ASV) beim letzten Gespräch abgelehnt.
Die anstehende Dorferneuerungsmaßnahme war ein intensiv diskutiertes Thema. Der Wunsch nach einer praktikablen Lösung für eine Gemeinschaftseinrichtung stand ganz oben auf der Tagesordnung. Um deren Realisierung zu prüfen, soll in Kürze eine Machbarkeitsstudie beauftragt werden. Die Stadtteil-Bewohner wünschen sich darüber hinaus eine intensivere Einbindung bei der Planung zur weiteren Nachnutzung der ehemaligen Kaserne. Der Förderverein wartet seit langem auf eine Antwort der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) für die Übernahme eines Gebäudes zur Vereinsnutzung. Reinhard Schaake sagte zu diesem Punkt die erneute Kontaktaufnahme mit der BImA zu. Auch soll eine verbesserte Busanbindung Gasterfelds durch Mitnutzung der Schulbusse geprüft werden.
Unter dem Motto: Mit Erfahrung. Mit Zukunft. Miteinander., will das Stadtoberhaupt die zukünftigen Aufgaben lösen und warb um Zustimmung bei der Bürgermeisterwahl am 27. März.
[Nothfelden] DSL-Ausbau hat oberste Priorität
[03. März 2011] „Der Ausbau einer schnellen Internetverbindung ist eine ganz wichtige Maßnahme für die nahe Zukunft“, so der Tenor der anwesenden Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtteil Nothfelden.
Diese Botschaft nahm Reinhard Schaake beim Bürgergespräch im Vorfeld der Bürgermeisterwahl am 27. März mit ins Rathaus. „Mit der Bereitstellung ist nach den Beschlüssen der Stadtverordnetenversammlung und der Beauftragung der Firma ACO im Sommer dieses Jahres zu rechnen“, so der Bürgermeister. Für das Richtfunksystem werden in Kürze in den Stadtteilen die Empfangsmasten aufgestellt, von denen aus das Signal über die Telekomleitungen in die Häuser gelangt.
Weitere Themen waren die Versorgung der Bevölkerung mit Holz, möglichst auch in kleineren Abnahmemengen. Fragen zum interkommunalen Gewerbepark Hiddeser Feld, zur weiteren Konversion der ehemaligen Pommernkaserne und zu den Straßensanierungen standen ebenfalls auf der Liste der Bürgerinnen und Bürger. Reinhard Schaake beantwortete diese und berichtete darüber hinaus über die in seiner Amtszeit in Nothfelden durchgeführten Maßnahmen. Der Abriss der Alten Schule, die geplanten Straßensanierungen und den Ausbau des Gehweges in der Niederelsunger Straße. Angesprochen wurden auch die Investitionen der Stadt im Rahmen der Konjunkturprogramme, der Dorferneuerungen, der Aktiven Kernbereiche und der energieeffizienten Stadt. Alle Investitionen seien neben verbesserten Nutzungsbedingungen für die Bürgerinnen und Bürger auf das Ziel der nachhaltigen Energieeinsparung ausgerichtet. Auch seien damit erhebliche Werte geschaffen worden, die sich in der Eröffnungsbilanz der Stadt entsprechend widerspiegeln, betonte der Bürgermeister. Den städtischen Krediten von ca. 15 Mio. Euro zum Jahresende 2010 stehen Werte von rund 100 Mio. Euro gegenüber. Die durch die Konjunkturprogramme aufgenommenen Kredite werden mit Zins und Tilgungshilfen durch das Land abgefedert.
Mit seinen Zielvorstellungen für die „Zukunftsstadt Wolfhagen“ warb der Amtsinhaber um Zustimmung bei der Bürgermeisterwahl am 27. März.
Unter dem Motto: Mit Erfahrung. Mit Zukunft. Miteinander., will Reinhard Schaake gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern und den politischen Mandatsträgern Wolfhagen gestalten.
[Istha] Radwegenetz und Verkehrssicherheit stehen für Isthaer im Mittelpunkt
Zu einem weiteren Bürgergespräch hatte kürzlich Wolfhagens Verwaltungschef Reinhard Schaake die Isthaer Bürgerinnen und Bürger eingeladen. Auf deren Wunschliste stand dabei ganz oben der Radwegeausbau Richtung Wolfhagen. Hier muss das bisherige lückenhafte Radwegenetz durch kleinere Baumaßnahmen geschlossen werden, so dass auch für Kinder und Jugendliche gefahrlos das Stadtgebiet Wolfhagen erreicht werden kann.
Hohe Priorität bei den Bürgerinnen und Bürgern hat auch die Verkehrssicherheit an der Auffahrt Istha-Ost. Hier besteht ein erhöhtes Gefahrenpotenzial beim Auffahren auf die B 251. Konkret wird dort eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 km/h gefordert, so wie sie bei allen anderen gefährlichen Auffahrtsbereichen üblich ist.
Weitere Mittel sollten auch für die rechtzeitige Reparatur von Straßenabschnitten bereitgestellt werden. Zum einen betrifft dies die innerörtlichen Straßen mit Kreuzungsbereichen, zum anderen aber auch den äußerst schlechten Zustand der Landesstraße zwischen Istha und Wenigenhasungen. Hier könnten durch zeitnahe Reparaturmaßnahmen Folgeschäden an den Straßenbauwerken vermieden werden.
Lob für die Isthaer gab es vom Bürgermeister für das Engagement beim Umbau der Friedhofshalle und der Neugestaltung des Kirchplatzes. Auch das rege Vereinsleben sei ein Spiegelbild für Gemeinschaftssinn und trage zur Zukunftssicherung Wolfhagens bei, so das Stadtoberhaupt.
Themen der weiteren Diskussion waren u.a. die Neugestaltung des Bahnhofvorplatzes in Wolfhagen, der Buspendelverkehr sowie der Umbau der Pommernkaserne mit der Ansiedlung von Betrieben.
Lob aus Berlin für Konversion
Dr. Susanne Kastner zu Besuch in Gasterfeld
[HNA vom 02.03.2011] „Bemerkenswert“ nannte Dr. Susanne Kastner die Konversion des Geländes der ehemaligen Pommernkaserne im Wolfhager Stadtteil Gasterfeld. Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag besuchte am Dienstag die Herwig-Blankertz-Schule und das Unternehmen Energy-Glas.
Kastner verglich das Gelände mit denen anderer geschlossener Bundeswehrstandorte und sagte, Wolfhagen sei „auf einem guten Weg“. Der Aufbau eines Hessencampus sei eine gute Idee. „Das muss weiterentwickelt werden“, appellierte sie an die Vertreter der Schule und des Landkreises.
Bei einer Führung durch das Schulgebäude erkundigte sich Kastner über die Finanzierung der Maschinen für den Unterricht. 3,5 Millionen Euro habe der Landkreis für die Ausstattung bezahlt, so Landrat Uwe Schmidt. Jutta Degenhardt, Abteilungsleiterin für Ernährung und Hauswirtschaft, erklärte die Strukturen der Berufsschule und verwies auf die Pläne, das Bildungsangebot besonders im Bereich erneuerbare Energien auszubauen.
„An diesem Standort soll experimentiert werden“, sagte Landrat Uwe Schmidt. Kastner und der Bundestagsabgeordnete Ullrich Meßmer kündigten an, mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), der ein Teil der Gebäude gehört, zu verhandeln, um Pläne umsetzen zu können. (sdl)
Arbeitslosenstatistik: Wolfhagen liegt hessenweit vorn
[HNA vom 02.03.2010] Ende Februar waren im Altkreis Wolfhagen 1080 Menschen arbeitslos gemeldet, das sind zwar 27 mehr als im Vormonat, aber 72 weniger als im Februar 2010.
Die Quote stieg damit im Vergleich zum Januar 2011 von 5,1 auf 5,2 Prozent. Wolfhagen bleibt laut der Agentur für Arbeit hessenweit positives Schlusslicht bei der Arbeitslosenquote. Der leichte Zuwachs an Menschen ohne Arbeit im Vergleich zum Vormonat sei saisonal bedingt.
Sowohl Jugendliche als auch Arbeitnehmer über 50 sowie Langzeitarbeitslose profitierten von den positiven Entwicklungen am Arbeitsmarkt, teilte der Wolfhager Agenturleiter Gerhard Fenge mit. Junge Menschen würden nach Ende ihrer Ausbildung vermehrt übernommen oder umgehend eine neue Beschäftigung finden. (sdl/nom)
Gute Chancen für Zusammenarbeit
Ippinghäuser Firma und Stadt Wolfhagen
[www.HNA.de vom 25.02.2011] IPPINGHAUSEN. Über die Marktsituation und einen möglichen Ausbau von Geschäftsbeziehungen ging es bei einem Besuch des Wolfhager Bürgermeister Reinhard Schaake bei der Ippinghäuser Firma Kuntschar-Schlüter Blockheizkraftwerke. Die Firma gehört zu den Marktführern der Branche und liefert ihre Aggregate bundesweit. Seit 2008 gehört das Unternehmen zur Wolf Heiztechnik GmbH.
Auftragslage ist gut
Mit über 45 Mitarbeitern sollen in diesem Jahr erstmals über 100 Blockheizkraftwerke gebaut und der Umsatz auf über zehn Millionen Euro gesteigert werden, so Josef Pfaffinger, Leiter der Controlling- Materialwirtschaft aus dem Stammhaus der Wolf GmbH. Mit rund 1600 Mitarbeitern gehört das Unternehmen zu den größten Anbietern von Heiztechnik.
Pfaffinger merkte aber auch an, das es recht schwierig sei, in Nordhessen geeignete Facharbeiter und Ingenieure zu bekommen. Aktuell beurteilte er die Auftragslage im Markt für Blockheizkraftwerke so positiv, dass man sofort noch mehrere Kräfte einstellen könne.
Großes Interesse zeigte Pfaffinger am Projekt „Energieeffiziente Stadt“. Wolfhagen hatte, wie berichtet, als eine von fünf Städten den Zuschlag erhalten.
Schaake stellte bei seinem Besuch das Projekt detailliertvor und regte eine engere Zusammenarbeit an: „Eine energiebewusste Kommune und ein innovativer Systemanbieter für Heizungs- und Klimatechnik sind sicherlich ideale Voraussetzungen für zukünftige gemeinsame Projekte. (red/bic)
EU-Projekt im Landkreis
[www.land-leute-online.de] Die Vorarbeiten des regionalen Netzwerks waren erfolgreich: Die bei der Volkshochschule Region Kassel angesiedelte Klimaakademie hat den Zuschlag für die Durchführung von CLIMES (Climate Friendly Schools in Europe) erhalten. „Wir kooperieren mit den Schulen im Landkreis Kassel, der Universität Kassel, dem Beratungsbüro BUPNET aus Göttingen sowie einer Landwirtschaftsschule in Sardinien, Schulen in Wien und im österreichischen Waldviertel, der Middle East Technology University und Schulen in Ankara, der Kossuth Zsuzsanna Vocational Technical School im ungarischen Dabas und dem Värmdö Gymnasium in Arsta in Schweden“, berichtet vhs-Leiterin Katharina Seewald.
Für den Projektzuschlag nach Kassel waren die Erfahrungen von JEM, eines Umweltmanagementprojekts an Schulen aus dem Jahr 2006, sehr hilfreich. Seewald: „CLIMES setzt auf diesen Erfahrungen auf und soll dazu führen, dass Schüler und Lehrer der teilnehmenden Schulen Konzepte für eine klimafreundliche Schule entwickeln“. Am Ende des auf zwei Jahre angelegten EU-Projektes sollen Lehr- und Lernmaterialien für klimafreundliche Schulen stehen. Außerdem sollen innovative Unterrichtskonzepte entwickelt werden, die die Kompetenzen der Schüler im Bereich nachhaltiger Entwicklung fördern.
Zu Beginn der Arbeit werde eine Bestandsaufnahme stehen, was in den beteiligten Ländern bereits heute zum Thema Klimawandel und Klimaanpassung in den Schulen und im Unterricht stattfindet.
„Als nächstes wird dann ein pädagogisches Konzept entwickelt, wie die gewünschten Inhalte in den Unterricht und den Schulalltag eingebaut werden können“, stellt die Leiterin der Klimaakademie, Manuela Nutz, den nächsten Schritt vor. Durch die aktive Einbeziehung von Schülern und Lehrern aus unterschiedlichen Ländern und unterschiedlichen Schulsystemen werde eine größtmögliche Anwendbarkeit der Ergebnisse erreicht. „Zum Projekt gehört dann auch, dass die entwickelten Konzepte erprobt werden“, so Nutz weiter. Dies bedeute, dass die Ideen aus Ungarn ihren Praxistest in Schweden bestehen müssen und dass was im Landkreis Kassel innovativ ist, auch in der Türkei überzeugen muss. Geplant sei auch, einen Europäischen Wettbewerb „Klimaschule“ auszurufen.
Die Europäische Union fördert das Projekt „CLIMES“mit knapp 300.000 Euro – das restliche Budget von rund 115.000 Euro wird von den beteiligten Projektpartnern aufgebracht.
Bründersen: Rad- und Gehweg zum Friedhof und Glockenborn steht ganz oben auf der Liste
[Bründersen, 21.02.2011] Beim ersten Bürgergespräch im Vorfeld der Bürgermeisterwahl am 27.03.2011 hatte Bürgermeister Reinhard Schaake ins Bründerser Dorfgemeinschaftshaus eingeladen. Nach dem lang ersehnten Neubau des Feuerwehrhauses, der Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses, der Installation einer Geschwindigkeitsmessanlage zur Verkehrsberuhigung und verschiedenen Straßenbaumaßnahmen, votierten die Bürgerinnen und Bürger am Montagabend als wichtigste Zukunftsmaßnahme klar und eindeutig für den Bau des Rad- und Gehweges zum Friedhof, der in der weiteren Verlängerung auch zum Glockenborn führen soll. Des Weiteren wurde die Sanierung des Eingangsbereiches des alten Friedhofes diskutiert. In diesem Zusammenhang dankte Bürgermeister Reinhard Schaake der Ortsgemeinschaft und insbesondere dem Förderverein für das vorbildliche Engagement in ihrem Stadtteil. Themen, wie der demographische Wandel, der weitere Ausbau der ehemaligen Kaserne zum Bildungs- Forschungs- und Arbeitsstandort, das Energiekonzept der Stadt und die Entwicklung Wolfhagens zur Zukunftsstadt standen im Vordergrund des Abends. Mit Erfahrung. Mit Zukunft. Miteinander. Mit diesen Leitsätzen stellte das Stadtoberhaupt den Weg in die Zukunft vor, warb für die Teilnahme an der bevorstehenden Wahl und um die Fortsetzung des erfolgreichen Wolfhager Weges.
„Als Bürgermeister stehe ich vorn“
HNA Interview: Wolfhagens Bürgermeister Reinhard Schaake über seine Amtszeit und seine Ziele.·Aus der HNA Ausgabe vom 19.02.2011
WOLFHAGEN. Am 27. März sind Kommunalwahlen. In Wolfhagen wird an diesem Tag auch der Bürgermeister gewählt. Neben Herausforderer Carsten Röhl kandidiert Amtsinhaber Reinhard Schaake.
Axel Welch sprach mit dem Bürgermeister.
Herr Schaake, Sie bezeichnen sich unter anderem als Neudenker. Wie gut haut das hin nach über elf Jahren im Amt?
REINHARD SCHAAKE: Aus meiner Sicht gut. Das zeigen viele Entwicklungen in der Stadt. Nehmen wir zum Beispiel die frühere Kaserne, die jetzt zivil genutzt wird und wo neue Arbeitsplätze entstanden sind und weitere entstehen werden. Von 2002 bis heute haben sich die Einnahmen bei der Gewerbesteuer gut vervierfacht, sie liegen derzeit bei rund 3,8 Millionen Euro, daran können wir ablesen, dass die Arbeit Früchte trägt.
Was sagen Sie zu dem Vorwurf, häufig auf fahrende Züge zu springen, sich an andere Ideen dranzuhängen?
SCHAAKE: Tatsache ist doch,dass ich viele Dinge angeschoben habe. Ich war zum Beispiel persönlich im Ministerium in Berlin, dort haben wir die Weichen gestellt für die Konversion der Kaserne, damit auch für die Ansiedlung der Firma Energy Glas, bei der heute in der Pommernanlage rund 80 Mitarbeiter beschäftigt sind. Wir haben die beste Arbeitslosenquote in der Region- und das liegt auch ganz klar an den Gewerbeansiedlungen. Wir sind als Stadt aktiv, und als Bürgermeister stehe ich vorn.
Ein zentrales Problem ist der Bevölkerungsrückgang im ländlichen Raum. Wie wollen Sie gegensteuern?
SCHAAKE: Wir brauchen Menschen in der Stadt, neue Einwohner, aber auch Tagestouristen. Die bekommen wir aber nur über attraktive Angebote. Es wird derzeit auf Landkreisebene daran gearbeitet, für die Bürger eine Servicestelle Landleben zu entwickeln. Dort sollen zentrale Aspekte behandelt werden, etwa wie man sein Fachwerkhaus sanieren kann oder wo welche Unterstützung zu bekommen ist.
Aber Menschen siedeln sich nicht einfach wegen schöner Fachwerkhäuser an. Die schauen eher, wo ist der nächste Arzt, wo kann ich einkaufen. Wie sieht Ihr Rezept aus?
SCHAAKE: Wir müssen weiche Faktoren schaffen. Kinderbetreuung ist da wichtig, Angebote für Familien, eine Musikschule zum Beispiel, die wir ja schon haben. Die Vernetzung der Angebote, eine schnelle und pragmatische Hilfe, das wollen wir bieten. Für die Innenstadtentwicklung habe ich zwei Ideen. Entweder eine Art Wohnstadt mit viel Grün, oder aber eine Belebung mit Geschäften.
Bei 27 leer stehenden Geschäften in der Stadt ist das ja eine wahre Herkulesaufgabe
SCHAAKE: Ja, aber wir haben auch die Chance auf Förderung durch das Programm aktive Kernbereiche. Wir müssen die Debatte führen und die Leute mit ins Boot holen, etwas gemeinsam entwickeln.
Herr Schaake, wagen Sie eine Prognose. Wie sieht Wolfhagen im Jahr 2015 aus?
SCHAAKE: Wir werden unser Ziel erreichen, den Strom aus erneuerbaren Energien zu erzeugen, der in Wolfhagen verbraucht wird.
Mit einem Bürgerwindpark?
SCHAAKE: Mit einem Bürgerwindpark. Windkraft ist ein wichtiger Bestandteil des Konzeptes, ohne Windkraft wird auch der Atomausstieg nicht gelingen. Die Stromnetze gehören in Bürgerhand, so wie bei uns in Wolfhagen, und künftig auch die Stromproduktion.
Thema Schulden. Diese liegen bei 15 Millionen Euro. Wie kommt die Stadt von diesem Berg runter?
SCHAAKE: Wenn wir nicht investieren würden, könnten wir pro Jahr circa eine Million Euro tilgen. Dann wäre aber ganz schnell das Leben in Wolfhagen nicht mehr lebenswert, weil vieles den Bach runter gehen würde. Durch Konjunkturprogramme haben wir günstige Kredite bekommen. Wenn wir in Zukunft noch mehr Steuereinnahmen haben, können wir auch den Schuldenberg abbauen.
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Zur Person Reinhard Schaake (51) stammt aus Viesebeck. Er ist gelernter Büromaschinenmechaniker, hat dort auch seinen Meister gemacht. Schaake ist parteilos und seit 1999 Bürgermeister. Er ist verheiratet und Vater zweier Kinder. |
Der Amtsinhaber legt los
Wolfhagens Bürgermeister Reinhard Schaake kandidiert für eine dritte Amtsperiode
[HNA vom 02.02.11] Wolfhagens Bürgermeister Reinhard Schaake steigt in den Wahlkampf ein. Schaake, seit August 1999 Verwaltungschef, kandidiert für eine dritte Amtszeit. Bei seinem Wahlkampfauftakt im Restaurant Zum Schiffchen stellte er sein Konzept vor.
Für ihn seien vier Bausteine besonders wichtig, betonte der 51-Jährige aus Viesebeck. Familie und Bildung, Arbeitsplätze und Wirtschaft, das Stadtleben sowie das Thema demografischer Wandel.
Anwesend waren auch Vertreter von SPD, CDU und der Wolfhager Liste. Während sich die Sozialdemokraten und die Wolfhager Liste bereits festgelegt haben und Schaake unterstützen, hat sich die Wolfhager Union noch nicht entschieden, ob sie auf den Amtsinhaber setzt oder den unabhängigen Kandidaten Carsten Röhl.
Reinhard Schaake ging bei seiner Präsentation auf Meilensteine in seiner Amtszeit ein. Vor allem die Umgestaltung der früheren Pommernkaserne laufe gut, und das Gewerbegebiet Hiddeser Feld neben der Autobahn zwischen Breuna und Niederelsungen entwickele sich dynamisch und bringe zunehmend Gewerbesteuer in die Kasse, so Schaake. Einen möglichen Regiotramanschluss der Pommernanlage mit der Herwig-Blankertz-Schule werde er weiter im Auge behalten.
Die Entwicklung der Kernstadt sei ein ganz zentraler Punkt. Mit verschiedenen Förderprogrammen sei bereits einiges angeschoben worden. Hier müsse man, zusammen mit den Wolfhagern, dennoch den Weg festlegen.
Einen Weg hin zu einer attraktiven Wohnstadt mit viel Platz für junge Familien, oder eine Orientierung hin zur Stärkung der Geschäftswelt. Das geplante Familienzentrum im ehemaligen Hospital sei bedeutend für die Stadtentwicklung. Ebenso ein mögliches Hotel, das allerdings nur mit einem eigenen Profil, etwa einem Gesundheitsaspekt, realisiert werden könne.
Steht hinter Energiekonzept
Schaake betonte, dass er hinter dem Energiekonzept der Stadt stehe, das auf regenerative Versorgung ausgerichtet ist. „Ohne Windkraft schaffen wir die Energiewende nicht“, so Schaake, der einen Bürgerwindpark befürwortet. Aber auch Elektromobilität sei ein wichtiger Baustein, den modernen Energieweg in Wolfhagen weiterzugehen.
Der Bürgermeister will in den kommenden Wochen in den Stadtteilen sein Programm den Wählern vorstellen. Die Direktwahl ist am 27. März.
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Gemeinsam statt einsam
Neuer Standesamtsbezirk in Wolfhagen nimmt seine Arbeit auf
[HNA vom 01.02.11] „Lieber gemeinsam als einsam.“ Bad Emstals Bürgermeister Ralf Pfeiffer brachte es auf den Punkt. Der gemeinsame Standesamtsbezirk bringe Vorteile für die fünf Kommunen.
Der erwartete „Effizienzgewinn“, so Wolfhagens Verwaltungschef Reinhard Schaake, betrage für Wolfhagen 25 Prozent.Das bedeute für die Stadt im Jahr einen finanziellen Vorteil von etwa 20 000 Euro im Vergleich zur alten Lösung, sagt Hauptamtsleiter Rainer Gudenberg. Bad Emstal liege sogar 58 Prozent besser, Zierenberg 50 Prozent, Naumburg 45 Prozent und Habichtswald noch 30 Prozent.
Bei der bisherigen Regelung, Wolfhagen mit einem alleinigen Standesamt, lag das Defizit pro Wolfhager Bürger bei 5,72 Euro, bei der Neuordnung bei 3 Euro, hatte unlängst der Bürgermeister erklärt. Für die Bildung des gemeinsamen Standesamtes erhalte die Stadt einen einmaligen Zuschuss von 100 000 Euro. Das gesamte Leistungsspektrum - Geburten, Eheschließungen, Sterbefälle - wird nun in Wolfhagen abgewickelt. Wolfhagen hat von der Stadt Zierenberg Heidrun Eichel als Standesbeamtin übernommen. Für Naumburgs Bürgermeister Stefan Hable steht fest: „Es wird keinen Qualitätsverlust in der Dienstleistung geben.“ Nach wie vor kann - auf Wunsch und bei Aufpreis - auch in den einzelnen Kommunen geheiratet werden. Die Bürgermeister von Zierenberg und Habichtswald, Stefan Denn und Thomas Raue, sehen mit der Zusammenlegung der Standesämter einen weiteren Schritt hin zu mehr Kooperation der Kommunen. Derzeit arbeite man an einer Einkaufsgemeinschaft, um gemeinsam beispielsweise Büromaterial anzuschaffen.
Ein erster Anlauf der Städte und Gemeinden des Wolfhager Landes, bei der auch Schauenburg ins Boot geholt werden sollte, scheiterte, da sich die Gemeinde Breuna mit der Stadt Volkmarsen und die Gemeinde Schauenburg mit Baunatal zusammen schlossen.
Kontakt: Zu finden ist der Standesamtsbezirk im Wolfhager Rathaus, Zimmer 1.5 – 1.7, Burgstraße 33-35, Wolfhagen, 05692/602-420 und 421. (awe)
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"Heimat wird nicht durch fünf Windkraftanlagen zerstört"
Zum Ende der vom Bündnis „ProWind Wolfhagen - Energiewende jetzt“ organisierten Veranstaltung unter dem Oberbegriff "Energiegerechtigkeit" bot Hans Stenzel seine Dienste als Mediator an, um in Wolfhagen zu einer dem sozialen Frieden zuträglichen Lösung für die geplanten Windanlagen zu kommen.
Quelle: www.kassel-zeitung.de Autor: Klaus Schaake
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Ludwig Georg Braun zu Gast beim Neujahrsempfang der Stadt Wolfhagen: „Wir sind die Lokomotive“
Wolfhagen. Warum Deutschland die Wirtschaftskrise besser gemeistert hat als andere Staaten, und wie sich das Land und die Kommunen auf die Zukunft vorbereiten sollten - dies waren Themen der Rede von Prof. Dr. Ludwig Georg Braun beim Neujahrsempfang der Stadt Wolfhagen am Sonntagmittag.Braun, Ehrenpräsident des Industrie- und Handelkammertages sowie Vorstandsvorsitzender der B. Braun Melsungen AG nannte in diesem Zusammenhang die Rückbesinnung auf die Ideale der sozialen Marktwirtschaft, das Nutzen des Elements der Kurzarbeit. Dank der Kontinuität der Beschäftigung in den Betrieben sei es gelungen, als sich die Krise dem Ende zuneigte, schnell wieder Tritt zu fassen.Braun bekannte sich ausdrücklich zu Europa und sieht Deutschland in einer wichtigen Funktion: „Wir müssen die EU ein Stück voranbringen, wir sind die Lokomotive, und da können wir stolz drauf sein.“ Europa müsse zusammenrücken, gemeinsam habe man bessere Chancen, im Wettbewerb mit Ländern wie China, Indien und den aufstrebenden südamerikanischen Staaten mithalten zu können.Die Zukunft gelte es, planvoll anzugehen: „Wir müssen perspektivisch die Weichen stellen, sodass wir bei veränderten Anforderungen in der Welt mithalten können.“ Ludwig Georg Braun: Frühzeitiges kluges Handeln ist der Kern.“
Familie und Beruf
Aber auch der Blick aufs Lokale spielte in Brauns Rede eine wichtige Rolle: „Die Familie muss hier in ihrem Ort eine Chance und Lebensbestimmung finden, die ihr Kraft gibt, gestaltend mitzuwirken.“ So könne man die demografische Entwicklung beeinflussen. Wichtig sei, dass Strukturen geschaffen werden, damit Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen sind. Für die ländliche Region ebenso wichtig: schnelle Datenverbindungen und gute Verkehrsanbindungen. Braun bekannte sich klar zum Ausbau des Flughafens Kassel-Calden als Faktor für den Wirtschaftsstandort Nordhessen.Er warnte vor zu großer Individualisierung. Das Gemeinwohl sei das Wesentliche: „Es ist so wichtig, dass wir zusammenstehen und in gegenseitigem Respekt den anderen anerkennen in seiner Persönlichkeit.“
Quelle: www.hna.de
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Klimawandel interessiert Kinder
Anschauliche Experimente, Filmsequenzen, Lernspiele: die lebendige Vermittlung komplexer Sachverhalte stand auf der Agenda der Kinder-Uni-Klimawandel. Die Wolfhager Kulturhalle wurde zum Hörsaal und begeisterte über 750 Schüler.
„Planet Erde“, „Wetter und Klima“, „Treibhauseffekt“, „Das Leben in Zukunft“, „Lernen Verhalten ändern“, „Ideen und Lösungen entwickeln“ waren die Stichworte, denen sich die neun bis 13-jährigen Schüler aus Wolfhagen und Umgebung während der zweitägigen Kinder-Uni widmeten. Lebendig und zum Mitmachen und Mitgestalten anregend präsentierte Moderator Stefan Rötzel, komplexe Sachverhalte auf leicht verständliche Weise. Der Mitarbeiter im Zentrum für Umweltsystemforschung der Universität Kassel liess keine Spur von trockener Hörsaal-Atmosphäre aufkommen, ging es um die Frage, wie sich das Wetter bildet oder wie der Treibhauseffekt entsteht. Auf der Suche nach Antworten führten die kleinen Entdecker unter seiner fachlichen Anleitung Experimente durch, die für alle auf einer großen Leinwand anschaulich wurden. Kurze Filmeinspielungen verdeutlichten den jungen Forschern den Klimawandel, ein Lernspiel zeigte globale Zusammenhänge auf und verknüpfte dies nachvollziehbar mit den Auswirkungen auf die Menschen und deren Handlungsmöglichkeiten vor Ort. Auch wenn es vielen Erwachsenen nicht leicht fällt: Den Schülern wurde klar, dass die Menschen weltweit und auch zuhause umdenken müssen. Deshalb sammelten die Kinder-Uni-Teilnehmer fleissig Ideen und Lösungsvorschläge, die sich nicht negativ auf das Klima auswirken. Motiviert und zum Nachdenken angeregt verließen die jungen „Studenten“ die Kulturhalle.
„Wunderbare Aktion auf dem Weg zur energieeffizienten Stadt“ Bürgermeister Reinhard Schaake überzeugte sich vor Ort von der Sinnhaftigkeit, Kinder schon in jungen Jahren an komplexe Themen heranzuführen und war beeindruckt vom Engagement der jungen Forscher und der gelungenen Form der Vermittlung. „Die Sensibilisierung unserer Kinder für diese Themen ist zukunftsweisend für die Entwicklung unseres Klimas in den nächsten Generationen“, so der Bürgermeister. Das Fachzentrum Klimawandel des Hessischen Landesamtes für Umwelt und Geologie (HLUG) konzipierte in Zusammenarbeit mit der Universität Kassel die Kinderuniversität mit dem Themenschwerpunkt Klimawandel. Die Stadt Wolfhagen hatte gemeinsam mit den Wolfhager Stadtwerken und der Energieagentur im Landkreis Kassel, Energie 2000 e.V., zum Besuch dieses Projektes eingeladen. Nach dem gelungenen Auftakt gab es bereits Anfragen für eine zweite Auflage der Kinder-Uni-Klimawandel. Der Bürgermeister sprach den beteiligten Kooperationspartnern seinen Dank aus und stellte seine erneute Teilnahme und seine Unterstützung für eine Neuauflage in Aussicht, denn „die Kinder-Uni-Klimawandel war eine wunderbare Aktion auf dem Weg zur energieeffizienten Stadt.“
Quelle: Foto www.HNA.de
Herwig-Blankertz-Schule erhält Plakette des Deutschen Solarpreises
Wolfhagen. Die Herwig-Blankertz-Schule hat die Plakette des Deutschen Solarpreises 2010 erhalten. „Diese Auszeichnung ist ein Beleg dafür, dass unser Engagement als Schulträger für den Einsatz erneuerbarer Energien auch bundesweit gewürdigt wird“, betont Landrat Uwe Schmidt bei der Überreichung der Plakette in der Aula der Schule. Die Vision, das Dach einer Panzerhalle als Photovoltaikfläche zu nutzen und die notwendigen Schulbauten darunter anzuordnen, sei eine Gemeinschaftsarbeit des Landkreises zusammen mit den Kasseler Planungs- und Architekturbüro HHS, der GHT Projektmanagement GmbH gewesen, deren Realisierung sich bereits jetzt ausgezahlt habe. Betrieben wird die Solaranlage von der kreiseigenen Planungs- und Betriebsgesellschaft mbH. Schmidt: „Nicht nur EUROSOLAR als Träger des Solarpreises war beeindruckt – beeindruckt sind auch alle Besucher des neuen Berufsschulzentrums.
Dr. Fabio Longo, Juryvertreter des Deutschen Solarpreises, wies in seiner Laudatio darauf hin, dass von den elf im Jahre 2010 vergebenen Plaketten zwei in den Landkreis Kassel gegangen sind. „Eine weitere Plakette erhielt der Neubau der Solarfabrik der SMA AG in Niestetal“, informiert Dr. Longo. Auch dies zeige, welche führende Rolle der Landkreis Kassel im Bereich der erneuerbaren Energien einnehme.
Hintergrund:
Die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien (EUROSOLAR) würdigt mit der undotierten Auszeichnung Kommunen, Unternehmen, Organisationen oder Einzelpersonen. EUROSOLAR vergibt den Deutschen Solarpreis seit 1994. Der Landkreis Kassel hatte bereits 2006 den Deutschen Solarpreis in der Kategorie Gebietskörperschaften erhalten.
Warum feiern unsere türkischen Bürgerinnen und Bürger kein Weihnachten?
Mit dem Öffnen des 20. Adventstürchens gab es Antworten auf die Frage durch den Türkischen Kulturverein Wolfhagen im Rahmen des Adventskalenders im Alten Rathaus. Im mit über hundert Leuten voll besetzten Saal berichteten die türkischen Kinder über ihre Feiertage. Dazu gab es Folkloretänze, die Übergabe von Zertifikaten an Kinder, die die deutsche Sprache erlernen und zum Abschluss ein türkisches Abendessen. Bürgermeister Reinhard Schaake dankte dem ehrenamtlichen Team mit Frau Susanne Teehankee, Anja Müller-Opfermann und Manuela Matthaei für die Durchführung des wieder sehr gelungenen Adventskalenders 2010 und dem Türkischen Kulturverein für die erstmalige Teilnahme. Ein gelungener Abend der dem gegenseitigen Verständnis und der Integration sehr gut getan hat, so das Stadtoberhaupt.
Adventskalender
Das 18. Türchen des Wolfhager Adventskalenders öffnete Bürgermeister Reinhard Schaake gemeinsam mit der Medizinstudentin Anette Korthauer, die vor einiger Zeit Tansania bereiste und über ihre Erlebnisse berichtete. Die Kinder erfuhren mit ihren Eltern Interessantes über das afrikanische Land und das dortige Leben, das sich doch deutlich von dem Unsrigen unterscheidet. Neben der Landschaft wurden auch dort lebende Tiere auf der Leinwand vorgestellt. Die Kinder backten mit Anette Korthauer ein typisches afrikanisches Gericht, das mit Bananenscheiben belegt, allen gut schmeckte. Alles in allem ein toller afrikanischer Abend für groß und klein.
Arbeitsmarkt
Wolfhager Land. Der Schwung auf dem Arbeitsmarkt im Wolfhager Land setzt sich fort. Im November waren 828 Menschen im Altkreis ohne Arbeit gemeldet, das sind 18 weniger als im Oktober und 96 weniger als im November 2009.
Damit sank die Arbeitslosenquote auf 4,0 Prozent (4,5 Prozent im November 2009).
Das ist nach Angaben der Agentur für Arbeit, die gestern die neusten Arbeitsmarktzahlen präsentierte, der niedrigste Stand seit 1991. Der Altkreis Wolfhagen spielt dabei in der Region eine Sonderrolle. Während im Agenturbezirk Kassel die Zahl der Arbeitslosen im November leicht angestiegen ist, sank sie in Wolfhagen noch einmal leicht.
Das liegt laut der Kasseler Agentursprecherin Silke Sennhenn an zahlreichen neuen, zukunftsorientierten Arbeitsplätzen im Raum Wolfhagen im Bereich der regenerativen Energien. Zudem seien es, wie bereits in der jüngeren Vergangenheit registriert, etliche neue Stellen in der Altenpflege, die zum Aufschwung beitragen.
Für Sennhenn ist aber augenblicklich der Gipfel der Entwicklung erreicht, „weil jetzt die Wintermonate bevorstehen und in einigen Branchen, in den Außenberufen, etliche Mitarbeiter für einen befristeten Zeitraum entlassen werden“. Der Ausblick fürs nächste Jahr sei aber durchaus positiv. Wenn nach den befristeten Entlassungen im Winter im Frühjahr wieder vermehrt eingestellt werde, so Sennhenn, sei im Wolfhager Land eine „Quote mit einer drei vor dem Komma denkbar“.
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Hessens Ministerpräsident auf Stippvisite
[Wolfhagen-24.11.2010] Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier besuchte am 24.11.2010 die Firma ENERGY GLAS in der Pommernanlage. Er betonte die positive Entwicklung am Konversionsstandort Wolfhagen, die Entwicklung am Arbeitsmarkt· im Wolfhager Land und ging auf die gelungene Ansiedlung der Firma ENERGY GLAS ein. Geschäftsführer Hans Franke stellte das Unternehmen und die weiteren Pläne vor. In den nächsten Jahren soll das Unternehmen auf 150 Mitarbeiter wachsen.
Er lobte die Zusammenarbeit mit den Genehmigungsbehörden, der Stadt Wolfhagen und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) als vorbildlich und beispielhaft. Bürgermeister Reinhard Schaake begrüßte den Ministerpräsidenten, der vom Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke begleitet wurde und erläuterte eingeleitete Maßnahmen und die Aktivitäten der Stadt zur wirtschaftlichen Entwicklung vor Ort. Als Dankeschön überreichte das Stadtoberhaupt einen Bildband des Wolfhager Landes.
EnergieEffizientes Wolfhagen - Großer Jubel in Berlin!
[Berlin-24.11.2010] Wolfhagen wird bundesweit mit vier weiteren Städten nach einem intensiven Bewerbungsverfahren zur energieeffizienten Stadt ausgewählt. Bundesministerin Annette Schavan übergibt Bürgermeister Reinhard Schaake im Beisein von Frau Christina Sager vom Fraunhofer Institut, Martin Rühl, Geschäftsführer der Stadtwerke Wolfhagen und Herrn Claus vom Zentrum für umweltbewustes Bauen das Anerkennungszertifikat.


